Risiken:
Der Eingriff kann in der Regel sehr gut in lokaler Betäubung durchgeführt werden, sodass nur auf besonderen Wunsch in Narkose operiert wird. Zunächst wird die vorab angezeichnete Region, welche in der Regel dem behaarten Bereich entspricht, mit einer Kochsalzlösung versetzt mit Betäubungsmittel und blutstillendem Mittel aufgefüllt.
Nach einer ca. 30-minütigen Einwirkzeit werden zwei kleine Inzisionen gesetzt. Über diese wird mit einem sog. Dissektor Unterhaut von dem Drüsentragenden Hautgebiet gelöst. Dann werden mit einer speziellen Kanüle die der Haut anhängigen Drüsen abgeschabt (Kürettage) und gleichzeitig abgesaugt. Durch die Entwicklung spezieller Kanülen wird eine relativ komplette Absaugung der Schweißdrüsen gewährleistet.
Zuletzt werden die kleinen Einschnitte mit einem Faden verschlossen und nach Pflastern ein Druckverband angelegt.
Nachbehandlung:
Die Kompression unter den Achseln sollte zwei Tage beibehalten werden. Nach ca. 10 Tagen werden die Fäden gezogen, eine freie Bewegung der Arme ist im Verlauf der ersten Woche erlaubt. Bei Auftreten von Verwachsungen sollte die Region massiert werden.
Bei erneuten übermäßigen Schwitzen kann man sich vorab mit der Injektion von Botulinumtoxin behelfen. Nach ca. 9 Monaten kann eine Nachsaugung erfolgen um eventuelle Restdrüsen zu entfernen.

