Ein viel gehegter Wunsch bei beiden Geschlechtern ist eine Korrektur der Nasenform.
Höckerabtragung, Verschmälerung des Nasenrückens, Nasenspitzenkorrektur, Stegverlängerung und letztendlich Korrektur eines Nasenscheidewand-Schiefstandes sind die üblichen Anliegen.
Dabei ist nach einer Korrektur keinesfalls eine Zufriedenheit des Patienten gewährleistet. Im Gegenteil, Nasenkorrekturen weisen die höchsten Reklamationsraten auf und bedingen am häufigsten Nachkorrekturen. Insbesondere fällt auf, dass meist nur der Operierte selbst seine Nase als noch nicht zufriedenstellend empfinden, während Arzt, Freunde und Angehörige das neue Aussehen befürworten.
Indikation und Technik:
Die Indikation stellt bei funktioneller Beschwerdefreiheit der Patient selbst, wenn er mit dem Aussehen seiner Nase unzufrieden ist.
Technisch können über einen Schnitt durch den Nasensteg oder über einen Zugang durch ein Nasenloch die Nasenstrukturen freigelegt werden. Dann kann die Nasenspitze durch Verschmälerung der Flügelknorpel verschmälert werden und auch ein Höcker abgetragen werden. Dies bedingt in der Regel eine Verschmälerung des Nasenrückens, welche durch kontrolliertes Brechen der Nasenbeine erfolgt. Bei Schiefstand der Scheidewand kann diese begradigt werden und ein besseres funktionelles Resultat bewirken.
In umgekehrter Weise kann bei Fehlformen der Nase (Sattelnase) oder eingefallenen
Nasen (nach misslungenen Operationen) durch Knorpel oder Silikon ein Wiederaufbau
der Nase erfolgen.
Die Operation wird in Narkose durchgeführt.

