Dr. med. Christian Fitz Stuttgart

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Ohrkorrektur Stuttgart

Haartransplantation / Eigenhaarverpflanzung

Indikation

Der Verlust von Haaren aufgrund von Verletzungen/Verbrennungen und Narbenbildungen, umschriebener Haarverlust (z.B. Alopecia areata) oder auch erblich bedingter Haarausfall (Alopecia androgenetica) können zu dem Wunsch von Haarverpflanzungen führen.

OP-Ablauf

Grundsätzlich können nur die eigenen Haare von einer anderen Stelle in das haarlose Areal verpflanzt werden. Dabei wird i.d.R. der Hinterkopf als Spenderareal verwendet. Die Haare werden dort als Streifen entnommen. Zurück bleibt am Hinterkopf dann eine Narbe, die dadurch kaschiert werden kann, dass die darüber liegenden Haare über die Narbe fallen.
Es gibt auch eine Methode, die Haare als kleine Haargruppen verstreut über das ganze Spenderareal zu entnehmen (Follicular Unit Extraction, FUE), so dass keine sichtbare Narbe am Hinterkopf entsteht.
Im Empfängergebiet werden dann einzelne Haarwurzeln (Follikel) bzw. kleine Haarwurzelgruppen über viele kleine Stichinzisionen eingebracht. Durch die Richtung der Stichinzisionen und die Verteilung über das Empfängerareal kann die Haarwuchsrichtung und die Haardichte beeinflusst werden. Für ein gutes Ergebnis ist eine große Menge von winzigen Follikeln (1000-1500 oder mehr) erforderlich, so dass die Operation oft etliche Stunden dauert bzw. in mehreren Sitzungen erst das geplante Ergebnis erreicht werden kann. Die Haartransplantation kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden, dabei ist der Patient in halbsitzender Position.

Nachbehandlung

Für die ersten Tage wird ein turbanartiger Verband angelegt, danach kann der Patient mit antiseptischen Schampoo duschen. Eine lokale Anwendung von bestimmten Medikamenten für mehrere Monate kann das Haarwachstum fördern.
Fast alle implantierten Haare fallen innerhalb der ersten 3 Monate aus, das neue Haarwachstum beginnt erst 3-4 Monate nach der Operation. I.d.R. überleben ca. 90% der Mikrohaartransplantate, eine erneute Transplantation/ein zweiter Schritt ist nach ca. 8 Monaten möglich.

Risiken

Neben den üblichen Operationsrisiken kann es, vor allem bei sehr fettiger Haut, zur Bildung von kleinen Pusteln oder zur Bildung von Retentionszysten kommen. Letztere müssen mit einer kleinen Nadel eröffnet werden, damit das in der Tiefe liegende Haar, das nicht an die Hautoberfläche gefunden hat, nach außen gebracht wird.

Kurzinfo

Dauer der Operation Bis zu mehreren Stunden
Narkoseform In örtlicher Betäubung möglich
Klinikaufenthalt Ambulant
arbeits-/gesellschaftsfähig nach ca. 1-2 Wochen
Nachbehandlung Mehrere Monate

 

Haartransplantation Stuttgart

Haartransplantation - vorher
Haartransplantation