Gesicht:
Kombiniert mit dem Stirnlifting, aber auch allein stehend ist das untere Facelifting eine Maßnahme, die das Erscheinungsbild um ca. 10-15 Jahre verjüngt. Hierbei wird direkt vor dem Ohr der Schnitt gelegt, sodass dieser bei guter Wundheilung kaum sichtbar ist. Die restlichen Narben verschwinden hinter dem Ohr bzw. im Schläfenbereich. Durch weitflächiges Freilegen des Haut-Weichteilmantels kann der Hautüberschuss entfernt werden und die Naht spannungsfrei gelegt werden. Wichtig ist die innere Raffung des sog. Superfiziellen Muskuloaponeurotischen Systems (SMAS), dies garantiert erst das Langzeitergebnis. Unter Beachtung dieser Technik wird das so gefürchtete maskenhafte Aussehen verhindert.
Risiken:
Gefühlsstörungen und Bewegungsstörungen bis zur teilweisen Lähmung von Gesichtspartien sind gefürchtete Komplikation, die durch präzise Präparationstechnik vermieden werden können und sollten allenfalls nur vorübergehend bestehen. Blutergüsse und Infektionen können zu Wundheilungsstörungen führen, sodass diese frühzeitig behandelt werden sollten.
Nachbehandlung:
Nach ein bis zwei Tagen stationärem Aufenthalt wird der Patient mit einem Schutzverband entlassen. Nach gut einer Woche werden Fäden gezogen und Verbände entfernt, Gesellschaftsfähigkeit tritt nach 2-3 Wochen ein. Nikotin und Aspirin sollte für gut zwei Wochen vor und nach OP gemieden werden.

