Risiken:
Die allgemeinen OP-Risiken wie Thrombose- und Infektionsgefahr können durch
medikamentöse Maßnahmen fast gegen Null reduziert werden, die ästhetischen
Komplikationsmöglichkeiten sind von der Erfahrung und dem Geschick des
Operateurs abhängig.
Tiefe Dellenbildungen entstehen durch Übersaugungen und sind nur schwer
korrigierbar durch z.B. angleichendes Nachsaugen und Auffüllen mit Eigenfett.
Eventuelle kleinere Unregelmäßigkeiten können später leicht
in einem kleinen Korrektureingriff optimiert werden, dieser sollte immer kostenfrei
angeboten sein.
Nachbehandlung:
Immer vorhanden sind postoperative Schwellung und Blutergüsse, die je nach
Region bis zu zwölf Wochen anhalten können. In den ersten Wochen ist
die Unterstützung durch ein Kompressionsmieder sinnvoll, Sportfähigkeit
besteht je nach eigenem Empfinden. Anfänglich treten meist nur muskelkater-ähnliche
Beschwerden auf, die eine rasche Arbeitsfähigkeit ermöglichen. Das
Endergebnis sollte nach ca.3 Monaten gemeinsam beurteilt werden.
Hautverhältnisse/Cellulite:
Häufig wird nach einer begleitenden Therapie bei vorliegender Cellulite
gefragt. Durch die Fettabsaugung werden Bindegewebs- und Hautschrumpfungsprozesse
initiiert, aber auch durch zusätzliche Maßnahmen wie das sog. "Skarifizieren"
(Bearbeitung des Bindegewebes mit einem Drahtstift) und Behandlung mit einem
speziellen Nadelroller(Dermaroller) können von Fall zu Fall erstaunlich
gebesserte Hautverhältnisse festgestellt werden.
Die Fettabsaugung ist in geübter Hand ein sicherer Eingriff mit vorhersehbarem
Ergebnis.
Lassen Sie sich in einem persönlichen, kostenfreien Beratungsgespräch
von einem erfahrenen Facharzt über Ihre individuellen Möglichkeiten
informieren.

