Da nicht alle Fettzellen aus einer Region abgesaugt werden sollten, können verbliebenen Fettzellen bei übermäßiger Kalorienzufuhr und mangelnder sportlicher Betätigung an Volumen zunehmen. Falls nach einer Liposuktion keine Gewichtszunahme erfolgt, sollte das Ergebnis auf Dauer Bestand haben.
Anästhesieverfahren:
Der operative Eingriff kann in Narkose oder in lokaler Betäubung erfolgen. Dies wird durch die geschätzte zu saugende Fettmenge und durch den Wunsch des Patienten bestimmt. Absolute Schmerzfreiheit während dem Eingriff hat man nur in Narkose, bei kleineren Fettansammlungen ist die lokale Betäubung durchaus tolerabel und gut anwendbar.
Es ist kein Anstieg des Operationsrisikos durch das eine oder andere Verfahren nachgewiesen.
In Narkose können nach international anerkannten Kriterien bis zu 5 Liter Fett abgesaugt werden. Dies sollte in der Regel ermöglichen eine Liposuktion in einer Sitzung durchzuführen. Der Patient spart sich dabei sowohl Umstände als auch Kosten im Vergleich zum Vorgehen.
Technik:
Zunächst werden die vorab angezeichneten Regionen mit einer speziellen
Kochsalzlösung aufgefüllt. Mit dünnen Kanülen (Durchmesser
2 bis 4 mm) wird fächerförmig über mehrere kleine Hautinzisionen
das Fettgewebe von der Tiefe zur Oberfläche abgesaugt, um ein gleichmäßiges
Ergebnis zu erreichen.
Dabei gibt es mehrere Verfahren wie Tumeszenztechnik, Ultraschall, Vibrationskanülen
u.a., mit spezifischen Vor- und Nachteilen. Letztendlich wird das Ergebnis nur
so gut werden, wie der Operateur sein Handwerk versteht.

