Durch steigendes Bewusstsein zum eigenen Körperbild entscheiden sich immer mehr Frauen und Männer zu einem kosmetischen Eingriff.
Circa 50 Prozent aller ästhetisch-plastischen Eingriffe in Deutschland sind Liposuktionen. Dabei werden vor allem durch Sport, Diät oder andere Maßnahmen nicht zu reduzierende Fettpolster abgesaugt, um eine harmonische Körperform zu erreichen.
Basis ist die ehrliche und verantwortungsbewusste Beratung des Arztes, der sich
auch nicht scheut, Interessenten bei unrealistischen Vorstellungen abzulehnen.
Dabei kann eine sog. "Massenreduktion" genauso sinnvoll sein wie eine
Feinkonturierung, entscheidend für den dauerhaften Erfolg ist das gesamte
Behandlungskonzept.
Operationsindikation:
In den letzten Jahren hat sich die Fettabsaugung als medizinische Indikation zur operativen Behandlung des Lipödems durchgesetzt. Dadurch ist eine deutliche Entlastung des gestauten Abflusses an den Beinen mit erheblicher Volumenreduktion möglich.
Ideal ist die Liposuktion als ein Mittel zur Körperkonturierung, bei der gezielt Fettpolster vor allem an den typischen Problemzonen abgesaugt werden.
Diese sind bei der Frau Bauch, Hüfte, Reithosen und Oberschenkelinnenseiten, beim Mann Bauch, Flanke und Brust. Etwas seltener werden auch Gesicht, Kinn, Oberarme, Povolumen und die Waden reduziert. Insbesondere diese Regionen erfordern viel Erfahrung des Operateurs, sind jedoch bei guter Durchführung für die Patienten ein großer ästhetischer Gewinn.
Manche Interessenten berichten, sie haben nach deutlicher Gewichtsreduktion einen Stillstand der Gewichtsabnahme bei noch Übergewicht erfahren. Eine Fettabsaugung kann in diesem Fall zum einem motivieren weiter Abzunehmen, zum anderen eine gesteigerte Beweglichkeit für z.B. sportliche Aktivitäten erreichen.

