Risiken:
Als mögliche Komplikationen sind Gefühlsstörungen, Wundheilungsstörungen und im geringen Prozentsatz Stillunfähigkeit zu nennen. Weiterhin können allgemeine OP- Risiken wie Thrombose und Infektion durch entsprechende Medikation minimiert werden.
In den Beratungsgesprächen muss bei sehr lockeren Bindegewebsverhältnissen darauf hingewiesen werden, dass ein zu tiefes Nachsinken der Brüste auftreten kann und ggf. eine spätere Nachstraffung erforderlich sein kann, um das Ergebnis zu optimieren.
Verhaltensweisen:
Vor der Operation muss auf die Einnahme von Aspirin oder ähnlichen Präparaten verzichtet werden, das Rauchen sollte soweit wie möglich reduziert werden. Nach dem Eingriff ist schweres Heben, Überkopf - Arbeiten und Sport mit dem Oberkörper für ca. 4 Wochen nicht erlaubt. Arbeitsfähigkeit besteht für leichte Büroarbeiten nach spätestens 1 Woche, ansonsten je nach körperlicher Belastung im Beruf.
Erstaunlich ist für die Patientinnen immer wieder, dass an der Brust keine
bis kaum Schmerzen auftreten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Brustkorrektur ein sehr dankbarer
Eingriff ist. Bei Beachten der anerkannten Operationsstandards wird ein gutes
Resultat absehbar sein, welches den Patientinnen zu einem gesteigerten Selbstwert
- und Lebensgefühl verhilft.

