Die weibliche Brust spielt in den Medien und in der Werbung eine immer größere Rolle. Die Frau identifiziert sich in Ihrer Intimsphäre auch sehr über Ihre Brust, sodass der Wunsch nach perfekter Form und Größe in den Vordergrund gerät.
Je nach vorliegendem Befund muss die Planung einer Brustkorrektur sehr überlegt sein und erfordert individuelle Vorgehensweisen. In einem Beratungsgespräch sollten sowohl die genauen Wünsche der Patientin, als auch die Möglichkeiten einer Korrektur ausführlich besprochen werden.
Bei Untersuchung der Brüste wird oftmals eine Asymmetrie von Form, Größe, Brustfaltenhöhe, Brustwarzenposition u.a. auffallen, die durch exakte Planung angeglichen werden kann. Häufig ist auch eine Kombination von Verfahren wie Vergrößerung und Straffung notwendig und sinnvoll, um ein lang anhaltendes, ästhetisches Resultat zu erreichen.
Bruststraffung und Brustverkleinerung (Reduktion)
Nach ausführlichem Gespräch über die gewünschte Brustgröße wird entschieden, ob eine Straffung der Brust oder eine Verkleinerung durchgeführt wird.
Bei asymmetrischen Brüsten kann dies auf jeder Seite unterschiedlich notwendig sein, um eine Angleichung zu erreichen.
Operationstechnik:
Die Schnittführung ist bei beiden Verfahren identisch; in der Regel wird ein Schnitt um die Brustwarze und einer senkrecht zur Brustfalte durchgeführt (Narbensparende Methode -Lejour). Ein zusätzlicher Brustfaltenschnitt lässt sich bei sehr großen Brüsten nicht umgehen.
Direkt nach OP sitzt die Brust kegelförmig sehr weit oben, im Verlauf der ersten vier Wochen wird sie etwas Nachsinken und die anfangs faltigen Narben glätten. Dies wird im Gespräch vorab erläutert und ist Bestandteil der narbenarmen Technik.
Die Angst vor auffälligen Narben ist meist unbegründet, da diese im Verlauf des ersten Jahres abblassen und die Patientinnen sich fast nie daran stören.

